berufsständische Vereinigung

Nach dem Motto „Redekultur braucht ihre Pflege“ wurde 1998 der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) aus der Taufe gehoben. Als eine berufsständische Vereinigung aller deutschsprachigen Redenschreiber des gesamten deutschsprachigen Raums nimmt er seitdem die Interessen seiner Mitglieder wahr, indem er sie nach außen vertritt. Diese sind als Angestellte (in Privatunternehmen, Verbänden), als Beamte (in Behörden, Gemeinden, Ministerien) oder freiberuflich tätig. Offen ist der VRdS aber für alle, die das Thema Reden interessiert und sich mit der Redekultur beschäftigen möchten.

Die Hauptaufgaben des VRdS sind die Bereiche Wissensvermittlung, Märkteerschließung sowie Aufbau von Kommunikations- und Netzwerken. Um das Wissen und Können seiner Mitglieder dauerhaft auf dem neuesten Stand zu halten, offeriert er ihnen weiterbildende Schulungen und Workshops. Um sowohl die interne Kommunikation seiner Mitglieder untereinander als auch die zwischen ihnen und der Kultur- und der Wirtschaftswelt zu fördern, organisiert er viele Veranstaltungen, die er auf seiner Webseite ankündigt. Letztendlich kümmert er sich um das berufliche Weiterkommen seiner Mitglieder, um das Ansehen deren Berufsstandes zu steigern.

Der Nutzen für die Redenschreiber als VRdS Mitglieder ist mannigfaltig. So können sie dank des VRdS Erfahrungen und Kenntnisse austauschen, zusammen arbeiten, sich optimal aus- und weiterbilden, interessante Auftraggeber kennen lernen, Zugang zu anspruchsvollen Aufträgen oder Chancen auf festen Anstellungen oder Tipps zur Existenzgründung erhalten, Honorarempfehlungen einholen. Sehr interessant ist das im September 2009 vom VRdS gestartete Mentoring-Programm für Redenschreiber-Nachwuchs. Hierbei werden junge Nachwuchs-Redenschreiber und Seiteneinsteiger von ehrenamtlich als Mentoren arbeitenden berufserfahrenen Profis ein Jahr lang bei ihrer Arbeit begleitet, motiviert und unterstützt.